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Internetkosten wirklich verstehen: So vergleichen Sie richtig

Der Aktionspreis ist nicht der Endpreis

Nahezu alle Internetanbieter werben mit günstigen Einstiegspreisen für die ersten 6 oder 12 Monate. Danach steigt der monatliche Preis auf den Normalpreis, oft das Doppelte. Wer diese Umstellung nicht auf dem Radar hat, ist schnell ungewollt in einem teuren Tarif. Die einzige sinnvolle Vergleichsgröße ist der Gesamtpreis über die gesamte Mindestlaufzeit.

Die Formel für den echten Vergleich

Gesamtkosten = (Aktionspreis × Aktionsmonate) + (Normalpreis × verbleibende Monate) + Anschlussgebühr + Routerkosten. Viele Vergleichsrechner zeigen Ihnen diesen Wert bereits automatisch an. Achten Sie darauf.

Anschlussgebühr und Bereitstellungsentgelt

Viele Tarife verlangen eine einmalige Anschlussgebühr zwischen 0 und 80 Euro. Beim ersten Glasfaseranschluss können je nach Ausbausituation zusätzliche Hausanschlusskosten entstehen. Prüfen Sie, ob diese vom Anbieter oder einem Förderprogramm übernommen werden.

Router: Kaufen oder mieten?

Viele Anbieter vermieten einen Router für 5 bis 10 Euro im Monat. Über 24 Monate sind das 120 bis 240 Euro für ein Gerät, das beim Kauf 60 bis 150 Euro kostet. Ein eigener Router lohnt sich langfristig, muss aber zur Anschlussart passen. Sprechen Sie den Anbieter vorab auf die Routerkompatibilität an.

Nach dem Aktionszeitraum handeln

Notieren Sie sich das Datum, an dem Ihre Aktionsphase endet. Kurz davor (typischerweise 4 bis 6 Wochen vorher) lohnt sich ein neuer Vergleich. Oft können Sie beim bestehenden Anbieter einen günstigeren Vertrag aushandeln oder zu einem Wettbewerber wechseln, der einen Neukundenbonus bietet.

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